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Transaktion » Wie es gelehrt wird: zu Beginn die Due Diligence?

Wer gerne hohe Ausgaben riskiert ohne zu wissen, ob der Unternehmenskauf voraussichtlich klappt, der sollte die Due Diligence sehr früh beginnen. Ein erfahrener Anwalt für die Legal Due Diligence, ein ebenso erfahrener Wirtschaftsprüfer für die Financial und die Tax Due Diligences? Die Kosten werden schnell zu Buche schlagen. Auf eine gründliche Commercial  Due Diligence darf man auf keinen Fall verzichten, aber die wird der MBI-Interessent am besten selbst übernehmen. Das kostet ihn nur Zeit, zeigt ihm aber alle Risiken der Transaktion bei Produkten, Markt, Wettbewerb und Preisen, also für Umsatz und Ergebnis. Teurer, also ausgabewirksam, sind die Kosten für den Anwalt und Wirtschaftsprüfer. Ein guter M&A-Berater auf Seiten des Verkäufers wird die Interessenten dazu verpflichten wollen, möglichst lange parallel zu prüfen. Die Zahl der Bieter soll hoch bleiben. Für die Interessenten sinke aber die Wahrscheinlichkeit auf den Zuschlag, wenn die Konkurrenz gross ist. Ohne Unternehmenskauf sind die Kosten der Due Diligence und auch für den Kaufvertrag möglicherweise verloren. Die Käufer werden eine frühe Einigung und Exklusivität anstreben. Und erst dann mit der (gründlichen) Due Diligence beginnen, wenn sie die Wahrscheinlichkeit für einen Deal als hoch erachten.